Auswirkungen des Fachkräftemangels

Bundesregierung muss in ihrer „Arbeitsmarktprognose 2030“ die Zahlen nach oben korrigieren. Als Ausweg bieten sich internationale Fachkräfte auch für deutsche KMUs an

Jüngst hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Ergebnisse einer in ihrem Auftrag erstellten "Arbeitsmarktprognose 2030" vorgestellt. Selbst in einem konservativ berechneten Basisszenario kommen dort die Experten zu dem Ergebnis, dass bereits 2020 der Bedarf an Fachkräften bis zu 7% höher liegen wird, als noch 2014 angenommen. Der VDI beziffert den Ingenieurbedarf für 2016 auf etwa 12.000 offene Stellen. Tendenz steigend. Demographischer Wandel, Strukturveränderungen durch Digitalisierung (Industrie 4.0) und die anhaltend positive Konjunktur verstärken diese Effekte zusätzlich.

Besonders stark zeigen sich die Auswirkungen für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland. Während Global Player wie Mercedes Benz, Bosch und Siemens weiterhin Absolventen aus dem In- und Ausland anziehen, müssen sich KMUs aktiv um diese bemühen. Verschiedene Maßnahmen wie z.B. Employer Branding zeigten sich dabei als wenig geeignet, da sich diese nur auf den regionalen Arbeitsmarkt auswirkten. So überrascht es nicht, dass in einer aktuellen Umfrage von LinkedIn 42% der befragten deutschen Firmen angaben, internationale Fachkräfte einstellen zu wollen. Für viele der deutschen KMUs stellt dies eine große Herausforderung dar, da sie hierfür weder über ausreichend Erfahrung noch personelle Ressourcen verfügen. Schwierigkeiten bereitet dabei nicht nur eine geeignete Zielregion für die Anwerbungen zu finden, sondern auch die Beurteilung der Bewerber hinsichtlich ihrer Qualifikation, Persönlichkeit und interkulturellen Kompatibilität. Häufig gestaltet sich die Integration und Bindung der angeworbenen Fachkräfte ohne externe Unterstützung schwierig. Die sich bietenden Möglichkeiten, durch internationales Recruiting und Diversity Management besser für den nationalen und globalen Wettbewerb gerüstet zu sein, bleiben so häufig ungenutzt. Eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger bezifferte den ungenutzten Return of Sales durch Diversity & Inclusion für das Jahr 2012 auf bis zu 21 Milliarden Euro.

Um offene Stellen mit internationalen Fachkräften zu besetzen, gaben 86% der von LinkedIn befragten Unternehmen an, in Zukunft die Hilfe spezialisierter Personaldienstleister in Anspruch nehmen zu wollen.

Diese bringen im Gegensatz zu großen Headhunteragenturen durch ihre Spezialisierung auf einzelne Regionen ein besseres interkulturelles Verständnis mit und können so effektiver die Eignung der Bewerber beurteilen. Durch ihre flachen Hierarchien und flexiblen Strukturen können sie darüber hinaus besser auf Kundenwünsche eingehen. Hierdurch erhalten die Kunden nicht nur alle Leistungen aus einer Hand, sondern können schneller und kosteneffizienter offene Stellen besetzen.

Als einer dieser spezialisierten Personaldienstleister hat International HuMan Power den Fokus auf die Vermittlung von Ingenieuren und IT-Spezialisten aus dem Nahen Osten und der MENA-Region gerichtet. Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. 

© Stefan Petke – International Human Power (petke@internationalhumanpower.de)

www.internationalhumanpower.de

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